Mit Hund in Frankreich: Unsere Erfahrungen in Nancy und Metz
Frankreich mit Hund? Für uns ging es nach Nancy und Metz in der Region Lothringen – und wir können sagen: Ein Besuch mit Vierbeiner lohnt sich auf jeden Fall! Wir haben viele schöne Eindrücke gesammelt und uns mit unseren Hunden sehr willkommen gefühlt.

Hundefreundliche Unterkünfte und entspannte Restaurantbesuche
Was uns besonders positiv überrascht hat, war die große Auswahl an Unterkünften, in denen Hunde willkommen sind. Viele Hotels und andere Unterkünfte lassen sich problemlos mit Hund buchen. Natürlich lohnt es sich, vorab die jeweiligen Bedingungen zu prüfen, aber grundsätzlich hatten wir den Eindruck, dass Hunde in der Region gern gesehen sind.
Auch beim Essen gehen gab es kaum Schwierigkeiten. Unsere Hunde durften uns in Restaurants begleiten und selbst in Bäckereien waren sie willkommen. Gerade das hat uns gefreut, denn wer mit Hund unterwegs ist, weiß, dass das nicht überall selbstverständlich ist.
Überhaupt begegneten uns viele Menschen sehr freundlich. Oft wurde gelächelt, die Hunde wurden aufmerksam betrachtet und manchmal ergaben sich kleine Begegnungen, bei denen man merkte, dass Hunde hier durchaus gern gesehen sind. Besonders schön fanden wir auch, dass sich viele Menschen Mühe gaben, mit uns Englisch zu sprechen. Auch wenn die Verständigung nicht immer selbstverständlich ist, haben wir uns dadurch sehr wohlgefühlt.

Nancy und Metz: Schöne Parks für Spaziergänge mit Hund
Neben den Städten selbst haben uns vor allem die Grünanlagen gefallen. Sowohl Nancy als auch Metz bieten schöne Parks und Gärten, in denen man mit seinen Hunden unterwegs sein kann.
Besonders die Gärten und Grünflächen rund um Kirchen sind sehenswert und laden zu kleinen Pausen während eines Stadtbummels ein. So lässt sich Sightseeing wunderbar mit einem Spaziergang verbinden, ohne dass die Hunde ständig auf belebten Straßen unterwegs sein müssen.
In Nancy gibt es außerdem einen Park mit einem Tiergehege, der sich gut für einen Besuch eignet. Auch hier gilt natürlich: Rücksicht nehmen und die Hunde an der Leine führen. Generell sollten Hunde in den öffentlichen Parkanlagen angeleint bleiben, sofern keine anderen Regeln ausgeschildert sind.
Wichtig: Die französischen Hunderegeln beachten!
So hundefreundlich wir Frankreich erlebt haben, sollte man sich vor der Reise unbedingt mit den dort geltenden Vorschriften vertraut machen. Denn bei bestimmten Hunderassen gelten in Frankreich besondere Regeln.
Bestimmte Hunde müssen einen Maulkorb tragen und weitere Anforderungen erfüllen. Für sogenannte Kategorie-1-Hunde – dazu zählen bestimmte als besonders gefährlich eingestufte Hunde und Kreuzungen – gelten sehr strenge Vorschriften. Ihre Einfuhr nach Frankreich ist grundsätzlich verboten. Für Kategorie-2-Hunde gelten ebenfalls besondere Auflagen, beispielsweise hinsichtlich Haltung, Registrierung und Maulkorbpflicht in bestimmten Situationen.
Wichtig ist dabei, dass nicht allein die umgangssprachliche Bezeichnung einer Rasse entscheidend ist. Die französische Einteilung und die Abstammung des Hundes können eine Rolle spielen. Informiert euch deshalb unbedingt rechtzeitig vor der Reise, ob euer Hund einreisen darf und welche Dokumente oder Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind.
Auch die üblichen Reisevoraussetzungen wie Mikrochip, gültige Tollwutimpfung und EU-Heimtierausweis sollten selbstverständlich erfüllt sein.
Unser Fazit
Nancy und Metz sind tolle Reiseziele mit Hund! Viele hundefreundliche Unterkünfte, entspannte Restaurantbesuche, freundliche Menschen und schöne Parks machen den Aufenthalt besonders angenehm. Wir haben uns mit unseren Vierbeinern sehr willkommen gefühlt und können beide Städte für einen Städtetrip mit Hund auf jeden Fall empfehlen.




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